Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau

Der Landschaftsgärtner

Trendberuf "Grün"

Bäume und Sträucher. Wege- und Terrassenbau. Maschinen- und Teamarbeit. Natur soweit das Auge reicht: All das gehört zum Beruf "Grün". Grüne Berufe sind allerdings nichts für Stubenhocker, sondern für fitte Leute, die zupacken können. Wenn Sie so jemand sind, kann der Beruf des Landschaftsgärtners vielleicht genau der richtige für Sie sein! Was Sie über ihn wissen müssen, erfahren Sie auf dieser Website.

Die Branche heißt: Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, kurz: GaLaBau. Leute, die in diesem Bereich arbeiten, nennt man Landschaftsgärtner. Wenn Sie mehr über diesen spannenden Beruf wissen wollen: Schauen Sie sich hier um!

Außer dem GaLaBau gibt es noch sechs andere Fachrichtungen im grünen Bereich:

  • Baumschulen: Hier werden Bäume, Hecken und Sträucher produziert

  • Friedhofsgärtnerei: ... weil Friedhöfe ohne Bäume, gepflegtem Rasen und bunte Blumen trist und grau wären

  • Gemüsebau: Anbau von knackigem Gemüse im Freiland und unter Glas

  • Obstbau: Äpfel, Birnen, Erdbeeren Süßes für den Früchteverkauf

  • Staudengärtnerei: Vermehrung und Anzucht von mehrjährigen Staudenpflanzen

  • Zierpflanzenbau: Von hier stammen die vielen Blumensträuße und Blumentöpfe, die es im Handel zu kaufen gibt

Ausbildungsinhalte

Die dreijährige Ausbildung zum Landschaftsgärtner läuft auf zwei Ebenen ab: Im Betrieb, wo die Auszubildenden die gärtnerische Praxis von der Pike auf lernen, und in der Berufsschule beim theoretischen Unterricht. Der ist aber nicht wie in einer allgemeinen Schule, sondern zugeschnitten auf den Berufsalltag: Dinge, die Sie hier lernen, können Sie bei Ihrer Arbeit auch direkt anwenden. Das sind zum Beispiel Pflanzenkunde, Technik oder Mathe, damit Sie beim Bauen eines Gartens auch den räumlichen Durchblick haben.

Außerdem gibt es noch überbetriebliche Lehrgänge, wo angehende Landschaftsgärtner z. B. lernen, wie sie mit der Motorsäge umzugehen haben oder wie sie Natursteine verarbeiten.

Landschaftsgärtner lernen während ihrer Ausbildung also unter anderem:

Wie sie Baustellen einrichten:

  • Pläne lesen und auf die Baustelle übertragen

  • Schutz für bereits vorhandene Pflanzen aufstellen

  • Bäume fällen

  • Wurzeln roden

  • Material (Erde, Sand, Steine, Pflanzen, ...) und Maschinen bereitstellen

Wie Erdarbeiten Be- und Entwässerungsmaßnahmen

durchgeführt werden.

Das heißt z. B., dass Auszubildende:

  • den Boden modellieren, also nach einem Plan z. B. Hügel anlegen oder Böschungen anpassen. Das ist besonders bei Außenanlagen wie Golfplätzen oder Freibädern notwendig.

  • Entwässerungsrohre verlegen, aber auch Oberflächeneinläufe, Kontroll- und Sickerschächte einbauen.

  • Systeme zur Bewässerung anlegen. Die werden besonders bei Sportanlagen oder bei der Begrünung eines Gebäudes gebraucht.

Wie man befestigte Flächen herstellt

Was sind das für befestigte Flächen? Na, zum Beispiel diese:

  • Wege und Plätze werden meistens gepflastert.

  • Wasser- oder bitumengebundene Decken (Gussasphalt)

  • Schutz-, Dicht-, Trag- und Dränschichten (diese führen überschüssiges Wasser ab bzw. speichern es bis zu einem gewissen Grad. Dränschichten sind z. B. für Dachbegrünungen wichtig.

Wie man die Außenanlagen von Gebäuden gestaltet

Das sind unter anderem:

  • Mauern und Treppen

  • Teiche, Becken und Wasserläufe

  • Zäune, Pavillons, Rankgitter, Lärmschutzwände, Pergolen, Sport- und Spielgeräte

Erstaunlich, wie viel so ein Garten oder Park an Möglichkeiten außer den
Sträuchern und Bäumen noch hergibt, oder?

Wie Pflanzen benannt, gepflanzt u. gepflegt werden

... denn Pflanzen sind immer noch das wichtigste Gestaltungsmittel jedes Landschaftsgärtners. Für Natur sollten sich die Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau also schon interessieren! Weil sie:

  • Beete anlegen und Bäume setzen.

  • Gehölze pflegen, z. B. zurückschneiden.

  • Gebäude begrünen.

  • Themengärten schaffen, z. B. Rosen- und Heidegärten.

Und vieles, vieles mehr ...

Was man werden kann

Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner ist eine solide Grundlage für die verschiedensten Tätigkeiten.

Von "A", wie Abteilungsleiter, über "L" wie Landschaftsarchitekt, bis "W", wie Wissenschaftlicher Berater - hier ein Überblick, was Sie nach der Ausbildung und nach zusätzlichen Fortbildungen alles machen können:

  • Abteilungsleiter

  • Ausbildungsmeister

  • Baustellenleiter

  • European Treeworker

  • Fachagrarwirt Baumpflege

  • Gartenamtsleiter

  • Greenkeeper

  • Kaufmännischer Betriebsleiter

  • Kolonnenführer

  • Landschaftsarchitekt

  • Lehrer

  • Maschinenführer

  • Natur- und Landschaftspfleger

  • Oberbauleiter

  • Professor

  • Projektleiter

  • Sachverständiger

  • Technischer Betriebsleiter

  • Technischer Zeichner

  • Unternehmer

  • Verbandsgeschäftsführer

  • Vorarbeiter

  • Werkstattleiter

  • Wissenschaftlicher Berater

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