Pressemeldungen

Rheurdt Life - April 2013


INTERKOI am 13. - 14. April 2013 in Rheinberg




Ausbildungsbörse 2012

überwiegend zufrieden zeigten sich Schüler, Lehrer und die Wirtschaftsförderung über die Resonanz zur 3. Kontaktbörse für Schüler und Unternehmen als Kooperationsstelle zwischen Unternehmen, Betrieb und Schule.

Ca. 180 Jugendliche -Schüler aus den Klassen 8 bis 10- aus Issum und Rheurdt erfuhren aus erster Hand Wissenswertes über unterschiedliche Anforderungsprofile in den einzelnen Berufsfeldern und über die jeweiligen Bewerbungsverfahren.

Lesen Sie hier die aktuelle Pressemitteilung (PDF)


Familienpost - 01.03.2012


Garten weckt Urlaubsgefühle


Kamp-Lintfort. Oleander, Bouganvilla, Zitrusgewächse und auch Olivenbäumchen sind am Niederrhein keine Seltenheit mehr. Selbst Palmen zieren hierzulande einige Gärten. „Man möchte 365 Tage im Jahr ein Urlaubsgefühl zu Hause haben“, nennt Matthias Ingendahl einen wesentlichen Grund für einen Trend, der seit etwa zehn Jahren zu beobachten ist, aber durch die beiden jüngsten Winter einen Dämpfer bekommen hat.

Ingendahl ist einer der Geschäftsführer der Kamp-Lintforter Firma „Trend“, die sich auch mit der Gartengestaltung mit mediterranen Großgewächsen empfiehlt. Ingendahl betont, dass Olivenbäume und Palmen generell im Freiland an einem geschützten Standort gepflanzt werden sollten. Ist der Boden dort lehmig, rät er, mit Kies oder Sand eine Drainage gegen Staunässe zu schaffen und mit organischem Dünger eine Grundversorgung sicher zu stellen. Ergänzend kann man den Erdaushub noch mit einer Sandgabe lockern. Während sich die Olive im Laufe vieler Jahre zu einem prächtigen Solitär entwickelt, eignet sich die Palme auch sehr gut als Gruppe, wenn es um einen besonderen Hingucker im Garten geht.

Auch wenn diese Gewächse Temperaturen von 15 bis 18 Grad unter Null vertragen, sind sie doch für einen Vliesmantel als Winterschutz dankbar. Anfängern rät der Fachmann, erst einmal mit Oleander oder Bouganvilla als Kübelpflanze zu beginnen. Diese „Klassiker“ sollten in hochwertiger Blumenerde gepflanzt und mit einem vernünftigen Langzeitdünger versorgt werden. Alle paar Jahre ist ein größeres Pflanzgefäß fällig. Auch tut der Hobbygärtner gut daran, den mediterranen Zuwachs, der, wenn er sich wohl fühlt, mit üppiger Blütenpracht erfreut, nicht voll der wechselhaften Witterung auszusetzen.

In mediterranen Gefilden heimisch ist auch der Granatapfel mit seinen schönen orangefarbenen Blüten. Aber diese dekorative Pflanze ist, wie Matthias Ingendahl unterstreicht, etwas für Spezialisten wie auch Guave oder der Khakibaum. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die Zitrusgewächse, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. In den Garten pflanzen sollte man sie keinesfalls, weil sie Temperaturen unterhalb von zwei Grad überhaupt nicht vertragen.

Sehr kälteempfindlich ist auch die Banane, die der Gartenfachmann daher nur im Kübel gedeihen lassen würde. Vom handlichen Format, in dem diese Pflanze zumeist angeboten wird, sollte sich der Käufer nicht täuschen lassen. Ingendahl: „Die Banane wird bis zu zwei Meter hoch und bildet sich jedes Jahr völlig neu.“

Starttemperaturen

Darüber hinaus weist er darauf hin, dass südländische Pflanzen gewisse Starttemperaturen benötigen. Beispielhaft nennt Ingendahl die Olive, deren Wachstum erst bei plus 20 Grad so richtig in Fahrt komme. Nicht zuletzt steuert er den Tipp bei, alle immergrünen Gewächse im Winter an frostfreien Tagen mäßig zu gießen. Auch in der kalten Jahreszeit verdunsten solche Pflanzen nämlich Wasser. Insgesamt lässt sich feststellen, dass mediterrane und exotische Pflanzen Garten und Terrasse bereichern können.

Moers, 06.08.2010, Ulrich Ernenputsch

Quelle: der Westen


Moers, 06.08.2010

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